Wie KIs neue Inhalte erschaffen — Texte, Bilder, Musik und Code.
Generative KI erzeugt neue Inhalte — Text, Bild, Audio oder Code — auf Basis dessen, was sie aus riesigen Datenmengen gelernt hat.
Generative KI verlässt das passive Beobachten — sie produziert neue Inhalte.
Klassifikation, Detektion, Vorhersage. Output: Label oder Wahrscheinlichkeit.
Aus einem Prompt entsteht ein neuer Output. Text, Bild, Audio, Code.
Drei Phasen vom Daten-Berg zur konkreten Antwort.
Das Modell lernt aus Terabytes an Text, Bildern oder Audio. Es lernt Muster — keine Fakten, sondern Wahrscheinlichkeiten dafür, was als Nächstes kommt.
Menschen geben Feedback (Daumen hoch / runter). So lernt das Modell hilfreiche, sichere und ehrliche Antworten zu bevorzugen. Stichwort RLHF.
Du gibst einen Prompt — das Modell generiert Wort für Wort (oder Pixel für Pixel) eine plausible Antwort. Jeder Output ist neu erzeugt, nicht aus einer Datenbank kopiert.
Vier Bereiche — viele davon nutzt du wahrscheinlich schon.
Generative KI kann auch halluzinieren — plausibel klingende, aber falsche Aussagen erzeugen. Außerdem schreibt der EU AI Act eine Kennzeichnung KI-generierter Inhalte vor (EU AI Act 2024/1689, Art. 50).
Vier Fragen zum Nachdenken — in der Klasse oder im Stillen.
1. Generative Modelle wurden mit Milliarden urheberrechtlich geschützter Texte und Bilder trainiert. Wer profitiert? Wer wird vergütet? Wie würdest du das regeln?
2. Der EU AI Act verlangt, dass KI-generierte Inhalte als solche markiert werden (Art. 50). Wie könnten Schulen, Medien und Plattformen das praktisch umsetzen?
3. Eine KI kann erfundene Quellen, Daten und Zitate liefern — überzeugend formuliert. Welche Strategien helfen dir, KI-Antworten zu prüfen, bevor du sie verwendest?
4. Wo macht Generative KI dein Lernen besser, wo schwächer? Wo solltest du sie bewusst NICHT verwenden — und warum? (UNESCO 2024)
Aktuelle Referenzen (alle 2024 und jünger) für Recherche und Unterricht.